Flugverkehr

Irgendwie kommt es mir heute so vor, als ob besonders viele Flugzeuge unterwegs sind. Das stört mich nicht - ich hab mich an die Flughafennähe längst gewöhnt. Es hat ja auch Vorteile, wenn man mal verreisen will und keine teuren Parkgebühren löhnen will. Ich bräuchte nur ein paar Meter laufen, in den Bus steigen und in 10 Minuten wäre ich am Flughafen. Und vom Balkon aus schaue ich auch gern mal den Flugzeugen nach.

Aber trotzdem fand ich die ganzen Kondensstreifen schon irgendwie beeindruckend. Auf dem Foto kommt es nicht ganz so gut raus aber einen kleinen Eindruck kann man bekommen...

3 Kommentare 13.5.07 16:51, kommentieren

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Wieder Spanisch

Heute war wieder der Spanischkurs dran. Zum ersten Mal bei dem neuen Lehrer. Mir war zugegebener Maßen klar, dass ich ein wenig voreingenommen sein würde. Ich bin auch nur ein Mensch . Trotzdem habe ich ernsthaft versucht, zu Beginn eine Unterhaltung mit dem neuen Lehrer zu führen. Er ist wirklich nicht unsympathisch. Aber: Er hat einen ganz anderen Stil, spricht praktisch nur spanisch und zwar südamerikanisches nicht das "spanische" Spanisch, das wir bisher gewohnt waren. Ich habe kein Wort verstanden.

Im Zusammenhang mit den Umständen, die ich zuletzt im Blog beschrieben habe, verursacht das bei mir eine starke Unlust. Ich bin mit der Gesamtsituation im Kurs unzufrieden.

Dennoch will ich endlich mal die Kurve bekommen und meinem Nicknamen wieder mehr Ehre machen. Auch wenn ich mich da ganz schön anstrengen muss...

3 Kommentare 2.5.07 20:52, kommentieren

Alles ist ein bisschen anders

Der Tag beginnt mit Sonnenschein wie die letzten Tage auch,

Leute laufen vorbei wie immer.

Der Fluss plätschert wie jeden Tag und der Blick aus dem Fenster zeigt mir die Bäume, die sich ab und an im Wind bewegen.

Alles ist wie immer.

Da fällt es mir wieder ein und plötzlich scheint alles anders zu sein. Es ist nicht mehr das Gleiche.

Alles scheint ein bisschen langsamer zu sein und etwas getrübt. Aber nur ich scheine es zu bemerken. Die Erde dreht sich weiter.

Ich denke darüber nach, was anders ist und bin überrascht und das schon seit Tagen.

Ändern kann ich es nicht - es ist wie es ist. 

Ich bedaure alles, was ich nicht gesagt habe und jede Frage, die ich mich nicht getraut habe zu stellen. 

Langsam wird mein Blick wieder scharf und ich sehe sie wieder, die Bäume, die Leute, den Fluss.

Ich weiß nicht so genau was da in mir vor sich geht. 

Realistisch ist, dass es bald wieder alles normal sein wird und das Gefühl verschwindet. Obwohl es so besser sein mag, finde ich es schade.

Trotzdem wird es gut sein. 

 

3 Kommentare 1.5.07 20:12, kommentieren

Schönes Lied - und irgendwie gerade passend ;-)

"I guess that's why they call it the blues" von Elton John.

 

29.4.07 23:11, kommentieren

Nicht zu fassen!

Am vergangenen Wochenende war ich zu Hause in meinem Heimatort, um an den Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag meiner Mutter teilzunehmen.  Wir drei Kinder haben die Feier ausgerichtet, die  im Siedlerheim des Gartenbauvereins stattfand. Beginn sollte 16 Uhr sein, doch bis dahin waren längst noch nicht alle Gäste einegtroffen. So zwischen 16.30 und 17.00 fährt auf einmal ein Streifenwagen vor und die zwei wirklich netten Polizisten teilten uns mit, dass sich jemand beschwert habe, es sei zu laut. Am Samstag Nachmittag um 16.30 Uhr! Die Beamten waren sehr nett und merkten schnell, dass von Lärm nichts zu hören war und sind relativ schnell wieder weg gefahren. Zur Vorsicht haben wir die Gäste, die zum Rauchen vor die Tür gegangen sind trotzdem gebeten, sich nicht so laut zu unterhalten. Die Türen und Fenster haben wir geschlossen gehalten, damit nichts nach außen dringt - und das bei der Hitze!!! Wir wollten sicher gehen, da mein Schwager die Räumlichkeiten gemietet hatte und er seine Personalien angeben musste.

Trotzdem war es ein schönes Fest und im Laufe des Abends war der Vorfall vom Nachmittag fast vergessen. Doch um kurz nach 23.00 Uhr fuhr wieder ein Streifenwagen vor und nachdem er eine Weile vor der dem Haus stand, stiegen die Beamten - diesmal waren es andere - aus und kamen zu uns rein. Es ist unschwer zu erraten, was sie uns gesagt haben: Es lag eine weitere Beschwerde vor. Auch diese Beamten waren sehr freundlich und bestätigten, dass man draußen nichts hören würde und dass sie dies auch in ihrem Bericht ausdrücklich erwähnen würden. Dennoch wiesen sie uns auf die Hausordnung des Heims hin und die besagt nunmal, dass um Mitternacht Feierlichkeiten zu beenden sind. So kam diese 60er - Feier zu einem abrupten Ende, dank netter Nachbarn, die wohl keine anderen Probleme haben, als anderen ihre Geburtstagsfeiern zu versauen. Da krieg ich Plaque von!

3 Kommentare 29.4.07 23:02, kommentieren

Ich hab den Blues II

Ich frage mich, warum ich so viel über unsere Spanischlehrerin nachdenken muss und komme da zu keiner befriedigenden Antwort. Wenn sie nur schon früher etwas gesagt hätte, hätten wir ihr vielleicht in irgendeiner Weise helfen können, wenn sie das gewollt hätte. Aber die ganzen "wenn" und "aber" sind ja eigentlich bedeutungslos, denn es ist so wie es ist. Das eine oder andere würde ich schon noch gern wissen oder auch sagen. Aber es ist vielleicht doch so wie ich es vor kurzer Zeit in verschiedenen Blogs gelesen habe. Man tut sich schwer, jemanden mal auf einen Kaffee einzuladen, auf irgendeine Art und Weise seine Sympathie auszudrücken oder eben nachzufragen, wenn man den Eindruck hat, es geht dem anderen nicht so gut (diesen Eindruck hatte ich die letzten Wochen bei ihr). Und hinterher ärgert man sich dann. Mir fällt dazu ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme ein, das so oder so ähnlich lautet: "[...]Für alles was wir hätten denken sollen und nicht gedacht haben, alles was wir hätten sagen sollen und nicht gesagt haben, alles was wir hätten tun sollen und nicht getan haben[...]" (aus "Der 13. Krieger" ).

Es soll niemand denken ich bin total am Boden deswegen, vielleicht ein bisschen wehmütig oder betrübt. Aber ich habe ja immerhin ihre e-Mail Adresse und vielleicht höre ich ja mal etwas von ihr...

1 Kommentar 29.4.07 22:47, kommentieren

Ich hab den Blues

Was sagt man dazu? Letzten Mittwoch hat uns die Leiterin unseres Spanischkurses sozusagen aus heiterem Himmel erklärt, dass sie den Kurs ab sofort nicht mehr weiter machen kann.   Ich hatte per Zufall schon einen Tag früher davon gehört, alles aber für ein Missverständnis gehalten. Aber am Mittwoch dann war klar, dass es eben kein Missverständnis war.  Über die Gründe hat sie nicht so viel gesagt und das was sie gesagt hat, habe ich nicht so richtig mitbekommen, weil ich völlig neben der Bahn war. Was ich mitbekommen habe ist, dass sie hier wohl keinen Job mehr bekommen hat und dass sie dieses Wochenende nach England fliegt, wo sie eine Arbeitsstelle gefunden hat. Was ich nicht weiß ist, ob sie das ganze macht, weil sie es will oder ob sie es nur macht, weil sie muss. Besonders glücklich schien sie aber nicht zu sein und es hatte den Anschein, dass sie sich schwer anstrengen musste, um "cool" zu bleiben. Wenn ich wüsste, dass sie freiwillig geht, könnte ich mich vielleicht noch eher damit abfinden aber der Gedanke,  dass sie nur  geht, weil sie keine Wahl hatte,  liegt mir im Magen, wie ein Hinkelstein. Ich kann gar nicht aufhören an sie zu denken - obwohl sie eher verschlossen war, hat sie viele charmante Eigenarten, die ich sehr sympathisch finde. Und ich finde es total sch...., dass es so plötzlich kam, dass wie gar keine richtige Verabschiedung machen konnten oder ihr ein Abschiedsgeschenk machen konnten. Ich hab gar keine Lust noch in den Kurs zu gehen, weil es mir bestimmt sehr schwer fallen wird,  mich daran zu gewöhnen, dass sie nicht mehr da ist. Ich fand sie schon von Anfang an sympathisch aber ich hätte nicht gedacht, dass sich mir alles so zuschnüren würde... *Riesenseufzer*

 

29.4.07 15:55, kommentieren